register125
Hallo,
ich habe einen Asus M2400n und will Linux installieren. Derzeit laeuft bei mir xp. Leider hab ich keine Ahnung von Linux. Probeweise hab ich Suse9.1 draufgespielt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich das behalten will. Ich suche nach einer möglichst schlanken Lösung, die keine Resourcen verschlingt. Neulich hab ich den WindowMaker ausprobiert und der gefaellt mir als Graphikoberflaeche ganz gut. Jedoch hab ich keine Ahnung, was da noch alles so im Hintergrund laeuft.
Ziel ist es von xp wegzukommen und ein Betriebssystem zu finden, dass möglichst effizent die ressourcen des rechners verbraucht.
ich dachte, dass am ende des Forums so ne art how to herauskommt, von dem leute mit nem asus rechner profitieren koennten.
also, schon mal danke fuers mitmachen...
und womit faengt man an????
Hunter
@ register125
| Zitat: |
| Jedoch hab ich keine Ahnung, was da noch alles so im Hintergrund laeuft. |
Probier mal den Befehl "top" - der zeigt dir eine sortierte Übersicht der gerade laufendenen Prozesse.
| Zitat: |
| und womit faengt man an???? |
Spontan würd ich sagen: mit den Grundlagen :-)
Zum Überleben solltest du dich a) mit den Grundlagen des Dateimanagements und b) mit einem Editor, der bei Linux-Distributionen meist standardmässig dabei ist, auseinandersetzen.
Links:
Dateimanagement:
http://www.pc-magazin.de/praxis/linux/cm...table=pg&id=611
Der "6" Editor VI:
http://www.linuxeinsteiger.info/anleitun...tware/soft1.php
Viel Erfolg & Spass beim Lernen und Ausprobieren!
register125
ok, ich hab mich umgehoert und denke, dass ich mal debian probieren will.
wo kann ich den debian woody 3.xx (non us, non free) auf dvd bekommen?
ich hab auch gelesen, dass debian etwas komplizierter ist, aber irgendwo muss man ja anfangen.
suse 9.1 wirkt irgendwie wie windows xp und ich kann da nicht mehr wirklich den vorteil erkennen.
also auf in den kampf
Lexx
| Zitat: |
Original von register125
suse 9.1 wirkt irgendwie wie windows xp und ich kann da nicht mehr wirklich den vorteil erkennen. |
du darfst bei linux prinzipiell nicht das betriebssystem an sich mit der graphischen oberfläche verwechseln. man kann linux auch (wenn man verdammt viel ahnung hat) nur aus der konsole raus bedienen. was da für dich bei suse 9.1 so windowsXP-artig aussieht, wird sicher nur das KDE sein. es gibt da aber noch einige andere graphische oberflächen für linux.
Hunter
@ PureEvil
Ja, er wird wohl KDE meinen, aber wahrsch. in Verbindung mit Yast. Worauf man meiner Meinung nach verzichten kann.
@ register125
| Zitat: |
| wo kann ich den debian woody 3.xx (non us, non free) auf dvd bekommen? |
Lies dir mal das durch:
http://www.debian.org/releases/ dann willst du wahrsch. kein woody mehr, sondern lieber sarge/sid (zumindest verwende ich einen Mix aus beiden).
Wo du Debian beziehen kannst, findest du hier:
http://www.debian.org/CD/vendors/#de
Falls dort nichts deinen Wünschen entsprechend dabei ist, wärs wohl am einfachsten, du wendest dich an die nächste LUG (Linux User Group) und fragst die nach einem Download - die können dir dann auch bei Problemen helfen.
AlienBuster
Hallo,
Wenn du Debian auf ein Notebook (besonders auf deins ;D ) installieren willst wünsche ich dir viel Spaß.
Wenn du das Asus M2400n hast was ich gefunden habe, dann kannst du Debian vergessen. Zumindest wenn du Woody nimmst. Das Release ist mittlerweile fast ein Jahr alt. Grafik, WLAN, Stromsparfunktionen für den Centrino kannst du vergessen. Also ein Test oder unstable Version besorgen und fein from scratch installieren. Wenn du das vor hast nimm lieber Gentoo, das ist um einiges besser als Debian, amcht aber genauso viel arbeit, weil du alles selbst compilieren musst.
Besonders als Linuxanfänger solltest du nicht mit dem Kellerkindersystem befassen.
Ich habe auf meinen Notebooks Suse 9.1 (das ist das System mit dem "unnötigen" YAST, das ist so eine Art Systemsteuerung - das ist das worauf alle anderen Distries neidig sind) und Fedora Core 2. Beide mit dem 2.6er Kernel. Alle Notebook spezifischen Sachen funktioneren (Stromspar, WLAN, Grafik, AKKU, Display, verschiednene Netzwerkumgebungen), Suse ist das einzige System das ein Frontend für die Stromsparfunktion bietet und womit man am wenigsten arbeit hat. Fedora Core ist einfach, schnell, stabil und kann durch die geniale UPDATE und Paketverwaltung schnell erweitert werden (das ist übrigens bei SUSE aus super gelöst). Bei Fedora Core musst du nach der installation noch etwas Handarbeit leisten.
MfG
Hunter
@ Alienbuster
| Zitat: |
| (das ist das System mit dem "unnötigen" YAST, das ist so eine Art Systemsteuerung - das ist das worauf alle anderen Distries neidig sind) |
Neidig ist quatsch. Ich bin ohne Yast zufriedener als mit. Meinen Grosseltern habe ich SuSE installiert, da ich dachte, dass sie damit einfacher klar kommen. Sie nutzen Yast eigentlich nicht, da sie so zufrieden sind wie das System ist und für die Fernwartung für mich ist Yast nur eine Qual, wenn ich apt als Vergleich kenne. Daher werde ich jetzt auch mit dem anstehenden Festplattenwechsel wieder Debian installieren.
Ausserdem gibt es ja noch webmin (
http://www.webmin.com/) mit tausenden von Modulen - und es ist von jedem Rechner aus steuerbar, der einen Browser besitzt - hat Yast auch ein Webinterface?
register125
ich hab irgendwan heut nachmittag sarge auf dvd bestellt. duerfte also demnaechst kommen. kennt jemand ein gute tutorial fuer die instalation?
ich hab ja noch nicht viel mit suse gemacht aber yast und das kde gefallen mir nicht sonderlich. hinzukommt eben, dass suse (genau wie windows) ne menge automatisch aufspielt. jedenfalls hab ich das gefuehl. egal. sarge ist im anmarsch...
http://www.linux-on-laptops.com/asus.html
auf der seite sind zwei tutorials fuer debian und das asus m2400 notebook.
vielleicht kann mal jemand von euch nachschauen, ob die was taugen. danke.
Hunter
@ register125
Ich hab mir die erste Anleitung mal angeschaut und die zweite kurz überflogen. Du wirst um das nicht herumkommen, wovor die meisten Neulinge Angst haben - Kernel kompilieren.
Aber so wie es aussah, bringt die Seite schon eine fertige Kernel Config mit.
Am besten du versuchst es erstmal selbst wie weit du mit dem Installer kommst und dann fragst du hier nach. Falls du es wirklich interessant findest und dich in die Materie hineinversetzt wirst du es nach den ersten Versuchen eh irgendwann neu installieren :-)
Das wichtigste für so eine Installation ist Google - dort findest du zu den meisten Anfängerfragen etwas - ansonsten kannst du auch hier noch rein posten.
BluePeril
ich würde keine fernwartung von system über den browser machen. außerdem gibt es bei yast die möglichkeit, das teil aus der kommandozeile zu nutzen. deswegen ssh und dann kann man das yast auf dem anderen rechner auch fernwarten.
ich glaube deine großeltern würden auch nicht in der systemsteuerung von windows rumschreiben.
bye
Hunter
@ BluePeril
| Zitat: |
| ich würde keine fernwartung von system über den browser machen. |
Sag das den Confixx Usern ;-)
Ich würds ehrlich gesagt auch nur unter Zwang machen.
| Zitat: |
| außerdem gibt es bei yast die möglichkeit, das teil aus der kommandozeile zu nutzen. deswegen ssh und dann kann man das yast auf dem anderen rechner auch fernwarten. |
Dann zeig mir mal, ob es schneller geht, mit dem vi bspw. die IP dauerhaft zu ändern, oder erst zu warten bis Yast gestartet ist, man die Einstellung geändert hat und Yast alle Configs geupdatet hat, die nichtmal alle was mit der Sache zu tun haben müssen.
Zweite - für mich wichtige Sache - ist die Programminstallation. apt-cache search programmname und danach dann apt-get install gefundenerprogrammname. So, dass jetzt in gleicher Geschwindigkeit mit Yast, bitte. (Btw. ich weiss von jemand der sich SuSE antut, dass die derzeit auch an einem cmdline Frontend arbeiten, trotzdem würde es mir zu lang dauern, falls Yast auch da die ganzen Config-Scripts durchratert, die nicht unbedingt mit der Sache zu tun haben müssen.)
| Zitat: |
| ich glaube deine großeltern würden auch nicht in der systemsteuerung von windows rumschreiben. |
Erstens das und zweitens hat KDE ja auch mittlerweile einiges an Config zu bieten. Bloss nahm ich an, register125 sucht nach einem Einstieg in die Unix Welt und nicht nach einem Windows-Ersatz.
Daher glaube ich, dass wenn man mit der Kommando
zeile (nicht ncurses Frontend 0)) anfängt zu lernen, man im Endeffekt besser zurecht kommt, als wenn man sich gleich alles servieren lässt und an die Grenzen eines Konfigurationsprogrammes stösst - was immernur so aktuell sein kann, wie der Entwickler und nicht wie das Programm was es konfiguriert (was sich zwar nicht ausschliesst, aber für bspw. CVS snapshots unwahrscheinlich ist).
Nachtrag:
| Zitat: |
| deswegen ssh und dann kann man das yast auf dem anderen rechner auch fernwarten. |
Btw. ist mir gerad noch eingefallen, dass jemand der Verschlüsselung will, Webmin auch über https laufen lassen kann.
register125
| Zitat: |
| Erstens das und zweitens hat KDE ja auch mittlerweile einiges an Config zu bieten. Bloss nahm ich an, register125 sucht nach einem Einstieg in die Unix Welt und nicht nach einem Windows-Ersatz. |
allerdings, so ist es. und sobald sarge da ist geht es weiter
und irgendwan fliegt das windows raus
BluePeril
@hunter: ich glaube aber nicht, dass man mit confixx eine komplettes betriebssystem steuern kann. oder irre ich mich da?
@register125: wenn du auf kde aus bist, hättest du auch bei suse bleiben können, denn die oberfläche läßt sich in einigen teilen anpassen. aber egal. viel spaß mit debian. (ist nicht ironisch oder sowas gemeint.)
bye
register125
äh, nichts fuer ungut aber ich hatte hunter so verstanden, dass ich nicht auf KDE aus bin (was auch stimmt). aber kein problem also, ich denke, den spass mit debian werd ich bestimmt noch haben
Hunter
@ BluePeril
Keine Ahnung, ich hab noch kein Confixx gehabt, sondern nur gehört das wohl Leute damit tatsächlich ihre Server administrieren sollen.
Aber egal ob auf dem entfernten Recher/Server Confixx oder Webmin läuft, ein Windows User kann es ohne X-Server und Putty nutzen.
Und eigentlich hatte ich es so gemeint, dass Register125 kein KDE möchte, da er ja schon schrieb, dass ihm Window Maker zusagt.