Fotos verkleinern

technobazar
Hi Leutz!

Ich habe ine Problem. Und zwar benötige ich für ein Forum ein Foto / Avatar.
Es darf maximal 20000Bytes und ein Größe von maximal 100x100 Pixeln haben.
Wie kriege ich ein Foto so klein? Wie man die Dateigröße verändert, daß weiß ich ja. Aber ich möchte ja das ganze Foto verkleinern und nicht nur einen Ausschnitt davon. Also das gleich Foto, nur halt in kleinerer Auflösung. Wie geht das???
HisN
Was benutzt Du für ein Bearbeitungsprogramm?

In Irfanview http://www.irfanview.com ist es eigentlich ganz einfach

Image-Resize/Resample und dann die richtige Größe eintippen.. go.fertig.

Alex
technobazar
habe immer den Photo Editor von Microsoft benutzt. Ich wußte ja auch nicht, mit welchem Programm sowas möglich ist.
Aber danke für den Tip smile Werde es mal mit dem Programm versuchen
HisN
Zitat:
Original von technobazar
habe immer den Photo Editor von Microsoft benutzt. Ich wußte ja auch nicht, mit welchem Programm sowas möglich ist.
Aber danke für den Tip smile Werde es mal mit dem Programm versuchen


Öhm... aber Du hast Dir den Photo-Editor schon mal angeschaut oder? großes Grinsen Bild-Größe Ändern unten auf Pixel anstatt cm und dann 100 eingeben....

:party4
ralfeberle
Hallo!

Hier umfassende Infos zur Bildverkleinerung, es gibt diverse Parameter, an denen man drehen kann:

1. Bild beschneiden: Ungewollte Ränder entfernen

2. Skalieren: Reduzierung der Pixel hoch/quer, also z.B. von 3000x2000 auf 600x400. Das heißt, Pixel werden zusammengefaßt. Hier sollte man gute Skalieralgorithmen verwenden, um möglichst wenige Details zu verlieren. Manches Motiv behält etwas bessere Qualität, wenn man in mehreren Stufen auf die gewünschte Endgröße runterskaliert. Skalieren macht das Bild unschärfer, weshalb nach jedem Skalierschritt nachgeschärft werden muß.

3. JPEG-Qualitätsfaktor beim Speichern einstellen, 100% ist beste Qualität. Ich empfehle jedem, mal zu testen, bei welcher Qualitätsstufe beim Speichern das eigene EBV-Programm nahezu identisch gleich große Bilddateien produziert wie die DigiCam. Es wird kaum die 97% übersteigen! Jedes spätere Speichern des Bildes sollte niemals mit höherer Qualität erfolgen als mit diesem ermittelten Wert, denn es bringt keinerlei Qualitätsvorteil, sondern bläht nur die Datei mit nutzloser Info auf. Dieser Test ist natürlich nur aussagekräftig mit einem Originalbild von der Digicam! Bis etwa 80% Qualität sieht man mit bloßem Auge keine Verluste im Bild. Es kann aber selten bei speziellen Motiven doch mal erkennbar sein - also genau hinseheh. Bei 86% sind solche Motive i.d.R. dann auch ok. Bei 90% gibts praktisch nie Probleme. 90% reduziert z.B. ein 6 MB-Bild auf etwa 1 bis 1,5 MB.

4. Metadaten aus der Bilddatei werfen: Beim Speichern die EXIF-Daten rauswerfen. Gegebenenfalls auch die IPTC-Daten. EXIF-Daten fügt die DigiCam dem Bild selbst hinzu, sie enthalten vor allem Aufnahmeparameter der Kamera. IPTC-Daten gelangen nur in die Bilddatei, wenn man sie selbst per Software hinzufügt. EXIF-Daten können schon mal einige Dutzend KB ausmachen. Falls unklar ist, wie man diese Daten entfernen kann, einfach in ein verlustfreies Format wandeln, welches keine Metadaten enthalten kann, z.B. PNG und dann wieder zurück in JPEG - und weg sind sie.

5. Schärfen verhindert, daß das Bild effektiv komprimiert werden kann, da sich durch die Kontrasterhöhung nicht mehr so viele Pixel zusammenfassen lassen.

6. Entrauschen: Rauschen im Bild verhindert ebenfalls effektives Komprimieren. Gleichfarbige Flächen, z.B. Himmel, sollte man evtl. sogar weichzeichnen.

7. Was für Spezialisten, das chromatische Subsampling bzw. JPEG Farbkomprimierung: Ein Parameter beim Speichern von JPEG-Dateien, welcher effizientere Farbkomprimierung erlaubt. Vorteil: ca. 15% bis 35% kleinere Dateien je nach Art des Subsamplings, zusätzlich zu obigen Punkten 1. bis 6.
Nachteil: Farben können bei der Darstellung am Bildschirm solcherart komprimierter Bilder etwas verändert wirken, vor allem bei Rottönen kann es auffallen. Dies läßt sich aber umgehen, indem vor dem Speichern mit eingeschaltetem chomatischen Subsampling die Farbsättigung des Bildes um ca. 10% erhöht wird. Den richtigen Wert sollte man jeweils bei sich austesten, er ist dann aber für alle Bilder gleich. Dieser Trick kompensiert aber nicht die 15% Bildverkleinerung, die erreicht man trotzdem.
Wer Grundlagen dazu möchte, hab was dazu verfaßt unter
http://www.mitfixfoto.vorndabei.de/ff-ei...bedien.htm#F211
(etwas runterscrollen, da das Kapitel eine alphabetische Liste ist)

Gruß,

Ralf
NASA
Was man noch machen kann, insbesondere bei Logos oder gemalten Bildern, ist die Farbtiefe zu reduzieren, d.h. von 16 Mio. Farben z.B. runter auf 256. Dann ist möglicherweise auch das GIF-Format dem JPG-Format vorzuziehen, einfach mal ausprobieren.
ralfeberle
Hallo!

Punkt 7 bei meinem Posting befaßte sich schon mit der Reduzierung der Farbanzahl durch entsprechende Wahl der JPEG-Farbkompression. Eine Wandlung ins GIF-Format stellt dagegen eine noch wesentlich drastischere Reduzierung der Farbanzahl dar.

Die Farbtiefe bei Logos oder gemalten Bildern sollte man tunlichst nicht hinterher ändern, ungewollte Farbverschiebungen, die insbesondere Logos komplett verfälschen können, wären die Folge. Es ist ratsam, hier von vornherein die Grafiken mit einer entsprechend reduzierten Farbpalette erstellen.

Falls solche Kreationen gleichmäßige Farbflächen enthalten, man aber trotz Dateiverkleinerung keinerlei Verfälschungen will, lohnt ein Versuch mit dem PNG-Format. Es kann solches Material wesentlich effizienter komprimieren, als JPEG. Auch Screenshots von Windows-Fenstern sind auf diese Weise farbecht sehr klein zu bekommen.

Gruß,

Ralf
NASA
Das png-Format ist an sich nicht schlecht, das Prob. ist, dass ein uns aller bekannter Browser aber keine transparenten PNGs darstellen kann, mein Gif-Logo hier im Forum wäre also als PNG im IE nicht richtig angezeigt. Mit den Farbverfälschungen beim Runterrechnen auf 256 Farben hast Du natürlich grundsätzlich recht, deswegen schrieb ich ja "einfach mal ausprobieren". Wenns nix aussieht, muss man diesen Ansatz natürlich verwerfen.