NASA
Nach dem Amoklauf von Emsdetten ist die Diskussion um "Killerspiele" wieder voll entbrannt, und man braucht wohl kein Prophet zu sein, um in den nächsten Wochen mit dem einen oder anderen "hochqualifizierten" politischen Kommentar zu rechnen (außer denen, die es bis jetzt schon gegeben hat).
Meine persönliche Meinung: Die momentan geltende Rechtslage, was den Vertrieb von Computerspielen im allgemeinen, und Shootern u.ä. im besonderen angeht, sehe ich als ausreichend an. In Deutschland darf ohne USK-Label
kein Spiel an Minderjährige abgegeben werden, es unterliegt faktisch denselben Einschränkungen wie die "Frei ab 18" Spiele. Alle klassifizierten Spiele dürfen nur an Personen des angegebenen Mindestalters verkauft bzw. "zugänglich gemacht" werden.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass Spiele durch die BPjMindiziert werden, was bedeutet: Das Spiel darf nicht offen angeboten bzw. vertrieben werden, was im Prinzip einem Verkaufsverbot nahekommt. Diese Maßnahme wird bei nicht USK-geprüften Titeln angewandt, die als "jugendgefährdend" angesehen werden.
Aus meiner Sicht liegt das Problem nicht bei den Jugendlichen, die sich solche Spiele irgendwie besorgen (genausowenig wie die Möglichkeit, sich Alkohol/Zigaretten zu besorgen), sondern zum größten Teil bei den Eltern, die sich zum einen zuwenig mit dem Nachwuchs bzw. deren Freizeitbeschäftigungen abgeben oder schlicht überfordert sind, mangels "Medienkompetenz" zu überblicken, was sich der Junior da gerade aus dem Netz zieht. Von einem allzu unkritischen Umgang vieler Erwachsener mit Gewalt im Fernsehen usw. mal ganz abgesehen.
Inwieweit ein Zusammenhang zwischen dem Spielen von Egoshootern (meine persönliche Ansicht zu diesen Spielen ist, dass ich mit ihnen recht wenig anfangen kann, ich bevorzuge andere Genres, und kann manchmal den Hype um die teilweise recht schlicht gestrickten Spiele nicht so ganz verstehen. Dass man dafür auch noch ständig in Hardware investieren soll, macht die Sache für mich nicht wirklich prickelnder. Aber wers mag...) und irgendwelchen Amokläufen besteht, vermag ich nicht zu beurteilen. Da gibts auch von "Fachleuten" durchaus unterschiedliches zu hören. Während die einen ein drohende Abstumpfung sehen, können die anderen den Abbau von Aggressionspotential erkennen. Die Wahrheit wird wohl irgendwo in der Mitte liegen, und auch je Gamer individuell verschieden sein.
Wir haben früher (tm) "Räuber & Gendarm" "Ritter", oder "Cowboy & Indianer" gespielt (mit komplettem "Waffenarsenal"), trotzdem hat von uns keiner irgendwelche Leute niedergemetzelt. Aber auch schon damals hat es Amokläufe gegeben, ganz ohne "Killerspiele". Dass sich diese in letzter Zeit scheinbar häufen, liegt m.E. auch an der zunehmenden "Vernetzung" der Welt. Vor 50-60 Jahren haben es nur wirklich "spektakuläre" Taten in die Weltöffentlichkeit geschafft, während sich heutzutage naturgemäß solche Nachrichten viel schneller verbreiten.
Ich für meinen Teil versuche, meine beiden Töchter so zu erziehen, dass sie von sich aus in der Lage sind, zu entscheiden, was wirklich im Leben wichtig ist, und dass dazu nicht unbedingt das gehören muss, was explizit verboten ist. An einem gewissen Maß an "gesundem Menschenverstand" ist noch keiner gestorben, und wenn man im Dialog mit seinen Kindern bleibt, ist das Risiko eines "Abdriftens" (egal in welche Richtung) aus meiner Sicht recht gering.
Meine persönliche Meinung: Die momentan geltende Rechtslage, was den Vertrieb von Computerspielen im allgemeinen, und Shootern u.ä. im besonderen angeht, sehe ich als ausreichend an. In Deutschland darf ohne USK-Label
kein Spiel an Minderjährige abgegeben werden, es unterliegt faktisch denselben Einschränkungen wie die "Frei ab 18" Spiele. Alle klassifizierten Spiele dürfen nur an Personen des angegebenen Mindestalters verkauft bzw. "zugänglich gemacht" werden.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass Spiele durch die BPjMindiziert werden, was bedeutet: Das Spiel darf nicht offen angeboten bzw. vertrieben werden, was im Prinzip einem Verkaufsverbot nahekommt. Diese Maßnahme wird bei nicht USK-geprüften Titeln angewandt, die als "jugendgefährdend" angesehen werden.
Aus meiner Sicht liegt das Problem nicht bei den Jugendlichen, die sich solche Spiele irgendwie besorgen (genausowenig wie die Möglichkeit, sich Alkohol/Zigaretten zu besorgen), sondern zum größten Teil bei den Eltern, die sich zum einen zuwenig mit dem Nachwuchs bzw. deren Freizeitbeschäftigungen abgeben oder schlicht überfordert sind, mangels "Medienkompetenz" zu überblicken, was sich der Junior da gerade aus dem Netz zieht. Von einem allzu unkritischen Umgang vieler Erwachsener mit Gewalt im Fernsehen usw. mal ganz abgesehen.
Inwieweit ein Zusammenhang zwischen dem Spielen von Egoshootern (meine persönliche Ansicht zu diesen Spielen ist, dass ich mit ihnen recht wenig anfangen kann, ich bevorzuge andere Genres, und kann manchmal den Hype um die teilweise recht schlicht gestrickten Spiele nicht so ganz verstehen. Dass man dafür auch noch ständig in Hardware investieren soll, macht die Sache für mich nicht wirklich prickelnder. Aber wers mag...) und irgendwelchen Amokläufen besteht, vermag ich nicht zu beurteilen. Da gibts auch von "Fachleuten" durchaus unterschiedliches zu hören. Während die einen ein drohende Abstumpfung sehen, können die anderen den Abbau von Aggressionspotential erkennen. Die Wahrheit wird wohl irgendwo in der Mitte liegen, und auch je Gamer individuell verschieden sein.
Wir haben früher (tm) "Räuber & Gendarm" "Ritter", oder "Cowboy & Indianer" gespielt (mit komplettem "Waffenarsenal"), trotzdem hat von uns keiner irgendwelche Leute niedergemetzelt. Aber auch schon damals hat es Amokläufe gegeben, ganz ohne "Killerspiele". Dass sich diese in letzter Zeit scheinbar häufen, liegt m.E. auch an der zunehmenden "Vernetzung" der Welt. Vor 50-60 Jahren haben es nur wirklich "spektakuläre" Taten in die Weltöffentlichkeit geschafft, während sich heutzutage naturgemäß solche Nachrichten viel schneller verbreiten.
Ich für meinen Teil versuche, meine beiden Töchter so zu erziehen, dass sie von sich aus in der Lage sind, zu entscheiden, was wirklich im Leben wichtig ist, und dass dazu nicht unbedingt das gehören muss, was explizit verboten ist. An einem gewissen Maß an "gesundem Menschenverstand" ist noch keiner gestorben, und wenn man im Dialog mit seinen Kindern bleibt, ist das Risiko eines "Abdriftens" (egal in welche Richtung) aus meiner Sicht recht gering.
das is kein Porblem !
und es ist keine positive Ausicht.