Microsoft erlaubt kein Vista Home in Parallels Desktop und VMware

cRs-MP
Wer Windows Vista kauft und in einer virtuellen Umgebung wie Parallels Desktop
verwendet, könnte vom Hersteller den Support verweigert bekommen. Denn zum ersten
Mal nimmt Microsoft in seine Endbenutzer-Lizenzverträge virtuelle Maschinen auf: Auf
ihnen, so die EULA (End User License Agreement), ist der Einsatz der Versionen für
Heimanwender "Home Basic" und "Home Premium" verboten.



Nachdem Windows XP bei der Markteinführung 2001 auf Grund des komplizierten
Lizensierungsverfahrens übers Internet auf laute Kritik stieß, will Hersteller Microsoft
es dieses Mal besser machen: Die EULA, erklärt Fachautor Paul Thurrott, soll nun so
einfach sein, dass die Leute sie nicht nur lesen, sondern sogar verstehen können.
Geändert habe sich im Vergleich zu Windows XP aber nur wenig: Wer Windows mit
einem PC zusammen kauft (laut Microsoft 90 Prozent der Anwender), dürfe die
Software nicht auf einen anderen PC übertragen. Wer Windows separat in der Box
erstehe, könne die Nutzungsrechte weiterhin auf dem einem PC aufheben und auf
einen anderen transferieren.

Neu ist allerdings: Die physikalische Installation auf einem Computer und die
Installation auf einer virtuellen Maschine gelten als als zwei Instanzen. Wer Vista
gleichzeitig sowohl mit Boot Camp als auch mit Parallels Desktop oder VMware benutzen
will, muss das Windows-Betriebssystem laut EULA auch zwei Mal kaufen.

Damit sind die Probleme für Anwender von Virtualisierungslösungen aber noch nicht zu
Ende. Denn für die zwei günstigsten Vista-Versionen, die für Heimanwender gedacht
sind, schließt der Lizenzvertrag die Installation auf virtuellen Maschinen generell aus:
Vista Home Basic und Home Premium entsprechen den bisherigen Versionen XP Home
und XP Media Center, sie sollen zwischen 233 und 269 US-Dollar kosten. Erst die
teurere Versione Vista Business für Firmenkunden erlaubt den Einsatz in der virtuellen
Umgebung. Doch auch mit der Business-Variante muss man für den Einsatz in Parallels
und Boot Camp noch zwei Lizenzen einrechnen. Lediglich Windows Vista Enterprise
erlaubt den Einsatz einer physikalischen Installation und vier weiterer virtueller -
allerdings dürfte die Enterprise-Version mit 449 US-Dollar Euro bereits fast das
Doppelte kosten wie die Basisversion.



Quelle.: macnews
BluePeril
Diese Meldung ist nicht mehr ganz richtig, denn Vista Home darf in virtuellen Umgebungen laufen.
Zitat:
Während bisher nur Windows Vista Business, Enterprise und Ultimate laut Lizenzbestimmungen als Gastbetriebssysteme laufen durften, lockert Microsoft die Vorgaben nun. Windows Vista Home Basic und Windows Vista Home Premium dürfen damit ebenfalls als Gäste laufen, wobei Experten ohnehin davon ausgehen, dass derartige Lizenzen in Deutschland nicht gültig sind.

Quelle: Golem

Übrigens ist diese Meldung, die du da gepostet hast, von 2006